Gründungskonzept

Verfasser: Leon Heinz
in Zusammenarbeit mit Sandra Kessler, Felicia Schäfer –

Abstract

“Es gibt nichts, was mich die Natur ausdrücklicher lehrte, als dass ich einen Körper habe [...], der Speisen und Getränke braucht, wenn ich Hunger oder Durst leide und dergleichen. Ich darf demnach nicht zweifeln, dass hierin etwas Wahres liegt.”
René Descartes, Meditationen über die Grundlagen der Philosophie, 145

In der Hoffnung zu einer Bewegung zu werden, gründen wir die Internationale gastronautische Gesellschaft.
“Gastro”, – weil die Wirkungsmacht des Essens unseren Alltag durchdringt. “Nautisch”, – weil wir mit forschenden Geistern die Wirkungsmacht des Essens kartieren und vermessen wollen um neue Welten zu entdecken um diese mit den Alten zu verbinden.
Wir verehren das Essen und wollen über die Vermittlung eines reflektierten Umgangs mit unserer Lebensgrundlage zur Diskussion Anregen und eine intensive, angenehme Weise des Erlebens fördern.
Um unsere Ziele zu erreichen publizieren wir auf einer Plattform theoretische Erkenntnisse und veranstalten in der Öffentlichkeit gastronautische Ereignisse.

1    Inition

Täglich bewegen wir uns durch Supermärkte und sitzen in Kantinen und Restaurants. Wir ziehen gedankenverloren jeden Morgen den Deckel vom Joghurtbecher und schauen dabei Nachrichten über Hungersnöte und Agrarsubventionen mit einer Werbung für tiefgekühlte Lasagne zwischengeschaltet. Essen ist ein existenzieller Bestandteil unseres kulturellen Alltags im allgemeinen und unseres vegetativen Daseins im speziellen.

“Zu gewiss könnte man ohne die ganze Kulturindustrie leben, zu viel Übersättigung und Apathie muss sie unter den Konsumenten erzeugen. Reklame ist ihr Lebenselixier. Da aber ihr Produkt unablässig den Genuss, den es als Ware verheisst, auf die blosse Verheissung reduziert, so fällt es schliesslich mit der Reklame zusammen, deren es um seiner Ungeniessbarkeit willen bedarf.
Horkenheimer/Adorno Dialektik der Aufklärung 145

Wir kaufen beim Grossverteiler ein Ei  “Aus der Region – Für die Region”, und stellen zu Hause fest, dass es zwar quasi vor unserer Haustüre aber von einer Batteriehenne gelegt wurde. Wir lesen beim Thai-TakeAway die Fleischdeklaration und können wählen zwischen Brasilianischem Hühnchen, ohne Antibiotika und Schweizer Rindfleisch.
In dieser paradoxen Beschaffungsnot, weit jenseits von Jagen und Sammeln, scheint es uns dringend, über eine neue Lust am Essen, vermehrt die Augen auf unsere Alltäglichen Prozesse der Nahrungsaufnahme zu richten. Es muss ein Bewusstsein geschaffen werden, dass es vermag, die der Nahrung vorgeschalteten Vermarktungskonzepte von der eigentlichen Speise zu trennen und darüber individuelle Geschmacksbildung wieder zu ermöglichen: damit wieder vermehrt genussvoll gegessen anstatt verzehrt wird. Nicht, um nie mehr eine Fertigpizza zu kaufen, sondern um fähig zu sein bei einer Fertigpizza auch das Gesamtpaket von TV-Werbung, Grafik, Fooddesign und Zusatzstoffen mit zu geniessen anstatt nur mit einem aus nahrungsphysiologischer Sicht minderwertigem Produkt die Lebensfunktionen aufrecht zu erhalten.

2     Themenfelder

Im Essen spiegeln sich gesellschaftliche Themenfelder unterschiedlichster Natur. Wer über den eigenen Tellerrand hinausblickt, stösst auf vielerlei Weltbezüge, die mit diesem Tun untrennbar verbunden sind. Wir möchten uns mit den naheliegenden Themen wie Speiseresten, Geschmacksbildung, Greenwashing, Haute Cuisine, Veganismus, Küchentrends, Lust und Trieb auseinandersetzten aber auch ferner liegende Phänomene unter gastronautischen Gesichtspunkten neu untersuchen, wie zum Beispiel das Leben des Erfinders der Dönerbox, Platons Verkennung der Kochkunst, der Ursprung des Schlaraffenlandes, Fastenzeit und heilige Anorexie.

Hier einige mögliche Beispiele:

2.1    Trieb versus Lust

Viele kennen es, die unbändige Lust auf Speck oder Schokolade, auf McDonalds oder Cola. Woher kommt sie, diese Lust? Und ist es wirklich Lust oder haben wir es hier mit einem Trieb zu tun? Sind wir der Werbung zum Opfer gefallen oder hören wir die Signale unseres Körpers die uns sagen was wir wirklich brauchen, – und kann das eine Dönerbox sein?
Feuerbach schreibt: “Das sittliche und vernünftige Verhältniss des Menschen zum Magen besteht daher auch nur darin, denselben nicht als ein viehisches, sondern menschliches Wesen zu behandeln. Wer mit dem Magen die Menschheit abschliesst, den Magen in die Klasse der Tiere versetzt, der Reduziert den Menschen im Essen zur Bestialität.”
Als denkende Wesen können wir zu einem hohen Mass entscheiden wie wir mit einem leeren Magen umgehen wollen: Geschmackvoll zu Essen ist keineswegs lebensnotwendig. Wären wir nun die besser Menschen, wenn wir dem Trieb wiederstehen und nur noch Äpfel und Kartoffeln ässen? Oder sind wir Bestien, wenn wir uns lustvoll dem Trieb hingeben und einen Burger verdrücken? Kann Lust existieren ohne eine treibende Kraft?

2.2    Essensreste oder das Brot von Gestern

“Kinder, heute gibt es Restenessen!” Wer kann sich nicht erinnern, an diesen Ausruf des Lehrers am letzten Tag der Klassenfahrt. Und automatisch ist allen klar, was wir heute aufgetischt bekommen, wird weniger lecker sein, als was wir gestern assen. Wieso ist das so? Werden in der gängigen Retaurantpraxis nicht im Grunde permanent Reste gegessen: Kaum ein Koch kocht die Spaghetti frisch, sonder wärmt sie lediglich nochmals auf. Oft wird die Quiche schon am Vortag gebacken.
Unterliegen wir hier einem sprachlichen Problem, das es nicht zu vermeiden vermag anders zu deklarieren und sich so positiver auf das Ästhetische empfinden der Nahrungsmittelreste auszuwirken.
Oder ist es der Industrialisierung und der Einführung von Ablaufdaten in die Schuhe zu schieben, die den Nahrungsmitteln eine scharfe Linie angekreidet haben, die alles trennt in geniessbar und verfallen, in lebendig oder tot. Ist es schiere Dekadenz und eine Frage von es-sich-leisten-können, die uns das Essen von Gleichem innerhalb von 24 Stunden abgewöhnt haben? Und falls ja, machen wir uns da nicht selber etwas vor, würzen wir doch in der Regel gleich. Oder warum finden wir meistens die Salatsauce vom Nachbar besser?

 2.3    Technische Fertigkeiten lehren! oder Convenience als Betrug an den Massen und freiwilliger Entmündigung

Esskultur ist ein erhaltenswertes Bildungsgut, das nicht auf dem Altar der Bequemlichkeit und Zeitersparnis geopfert werden darf. Verlieren wir die Fertigkeit, unsere Kultur kulinarisch auszudrücken und zu verspeisen, verlieren wir einen wichtigen Pfeiler unserer Identität und Orientierung. Das Wissen ums Kochen ist eine Kulturtechnik, die wir schützen und wiederbeleben wollen. Gerade in Zeiten der globalen Verfügbarkeit und der Weltenküche ist es wichtig die Fähigkeit zu haben, sich bewusst zu sein, in welcher (kulinarischen) Sprache man gerade spricht und mindestens eine gut zu beherrschen. Wenn wir mündige Esser sein wollen, ist es notwendig, dass wir zumindest wissen, wie wir es selber machen könnten und wie es dann schmecken würde, wenn wir es denn schon fertig kaufen.
Bürgerliches oder Traditionelles Essen ist ein evolutionäres Kunsthandwerk, welches über Generationen weitergegeben und verfeinert wurde. Mit der Menschheit haben sich Klassiker der Lokalküchen entwickelt und jene Gerichte unseren Geschmack geprägt, genauso wie wir diese Gerichte geprägt haben. Wenn nun die Weltmarktsystemküchen unsere Stroganovs, Schmarrn, Mehlsuppen, Gulaschs und Bolognesen kopieren, sie industriellen Sachzwängen unterwerfen und uns für Originale zurückverkaufen, lassen wir uns freiwillig täuschen von einer minderwertigen Kopie eines Kulturguts. Wir entledigen uns der Verantwortung, unsere Esskultur weiterzuentwickeln und überlassen diese Rolle westlichen Grosskonzernen. Im gleichen Zug nehmen wir in Kauf, unsere Geschmacksbildung international normierten Foodkonzepten zu überlassen und gewöhnen uns an, durch eine Überästhetisierung von Oberflächen, fehlende Inhalte zu überschmecken. Die ästhetische Gewichtung in unserer Esskultur verschiebt sich langsam von schmackhaft zu formal.
Wir haben uns mit der Industrialisierung und gefüllten Regalen voller Feinschmecker-Produkten zwar mit einem Schlaraffenland umgeben und uns einen Menschheitstraum vom guten Leben verwirklicht, aber uns einer Diversität lokaler und individueller  Küchen entledigt.
Andy Warhol liefert mit seiner Campbell’s Soup die popkulturelle Ikone dazu.

 2.4    Food Porn, die digitale Nahrung?

Was sagt es eigentlich über unsere Zeit aus, dass alle überall ständig Fotos von Essen machen? Knusprige Schenkel, triefende Nudeln an Muscheln oder einfach nur Spritzgebäck finden wir längst nicht mehr nur in den verruchten Ecken des Internet.
Wenn wir von Food Porn sprechen, meinen wir nicht etwa Pornografie im herkömmlichen Sinne, sondern das ablichten von schönen Lebensmitteln und das Publizieren der Bilder in den sozialen Medien, – und deren Betrachtung, selbsveständlich.
Während bei Printerest die Kategorie Food am schnellsten wächst, propagiert das P.M. Magazin Food Porn als Diät. Dabei weiss man, dass beim betrachten von Abbildern von attraktiven Lebensmitteln das Hungerhormon Ghrelin ausgeschüttet wird. – In höheren Dosen, als bei der Betrachtung von realen Lebensmitteln, sogar.

“Doch zentraler [...] ist es, sich des übertragenen Sinns bewusst zu werden und zu verstehen, dass wir eine Metapher verwenden, wenn wir von erfülltem Leben reden” Baudy, Metaphorik der Erfüllung, 7

Wie viele Kilojoule kann ein Pixel haben? Warum also das Geposte?  Sind wir einem Erhaltungstrieb erlegen, angesichts des Untergangs einer ganzen Kultur? Ist Essen mit dem verschwinden der allgemeinen Fähigkeiten dessen selbständiger Zubereitung zum Statussymbol mutiert, das man dokumentiert und vorgezeigt haben will? Oder ist es der Neubeginn einer breiten Huldigung an das Essen? Wie kann man sich dieses Phänomen gastronautisch nutzbar machen?

 3    Startegie

Wir gründen die Internationale gastronautische Gesellschaft und treten als solche zu verschiedene Gelegenheiten an die Öffentlichkeit. Wir wollen sowohl forschen als auch veranstalten und spielend experimentieren. Hierzu verwenden wir verschiedene Mittel.

Im Folgend, die ersten Bespiele:

 3.1    internationalegastronautischegesellschaft.org

Auf einer Webplattform werden wir unsere inhaltlichen Erkenntnisse publizieren und der öffentlichen Diskussion stellen. Sie ist unser Dokumentationswerkzeug rund um die
Gastronautik. Die Webplattform ist ein Grundstein der Bewegung und soll jene Gastronauten vereinen, deren physische Distanz zu gross ist für ein Zusammensein bei Tische.
Darüber hinaus wollen wir die Plattform als Sammelstelle verwenden um auf möglichst viele, aus gastonautischer Sicht relevante Projekte, Thesen, mediale Werke, Institutionen etc. aufmerksam zu machen und diese an einem Ort zu versammeln. Wir wollen eine Ethisch wertneutrale Plattform sein durch die sich sowohl militante Veganer als auch passionierte Gänsemäster vertreten fühlen können.
Wir wollen über die Zeit eine Vielzahl von Inhalten zu folgenden Rubriken generieren:
Bild, Text und Ton – mit Interessanten Künstlern, Literaturhinweisen, Beiträgen aus Kino, Radio und TV etc.
Orte und Stellen – mit Restauranttipps, bemerkenswerten Läden, Automaten, aber auch Pilzfundorten, Apfelbäumen, Beerensträuchern etc.
Veranstaltungen und Ereignisse – mit beachtenswerten Anlässen rund ums Essen, auch unseren eigenen
Suche und Biete – Dort soll ein Tauschhandel mit hausgemachten Konfitüren, Einladungen zum Abendessen, Kochbüchern, getrockneten Pilzen, eigenimportierter Spezialitäten fremder Länder etc. entstehen.
Gastronautische Gesellschaft Internas – mit unseren eigenen Publikationen, Thesen, Gedanken und Ergebnissen, wie zum Beispiel unserem Manifest.

3.2     The gastronautical Foodrecycling Tombola (Arbeitstitel)

In der Schweiz wird so viel Essen entsorgt, dass man damit die französische Schweiz ernähren könnte. Angesichts der Nahrungsknappheit in anderen Teilen der Welt ist es moralisch fragwürdig, hier dermassen nonchalant mit Essen umzugehen. Aber auch hinsichtlich einer 2000 Watt Gesellschaft sollten wir uns überlegen, wie wir unseren Strom verbraten.
Wir sammeln während einer Woche Nahrungsmittelreste bei uns Privat und in Restaurants. Am Erlenmatt-Flohmarkt auf dem ehemaligen NT-Areal mieten wir im Foodbereich einen Stand und kochen aus den gesammelten Zutaten eine Speise. Der Zuschauer wählt seine Zutaten zufällig, mittels eines Glücksspiels aus.
Eine Leckerheits-Garantie ist inbegriffen und wir hoffen den Beweis erbringen zu können, das der Umgang mit Lebensmittelresten sowohl Spass machen, als auch lecker sein kann.
Als Gegenleistung erwarten wir kein Geld, sondern Informationen die für unsere weitere gastronautische Forschungsarbeit von Interesse ist, die es allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch genauer zu definieren gilt.

 3.3    Fasnachtschüechli Reducation

Volksfeste sind ein Brennpunkt des Konsum, des Essens und des Trinkens. Spezialitäten die im Rest des Jahres vergessen sind, werden hier verspiesen. Alte Rezepte werden ausgegraben und zu Hause nachgekocht. Oft von Oma. Doch leider gehen mit dem Aussterben der aktuellen Generation von Grosseltern viele alte Traditionen der bürgerlichen Küche verloren: Was die 68er Generation mit ihrer antitraditionalistischen Grundhaltung nicht mehr wissen wollte, wurde kompetent von der Nahrungsmittelindustrie ersetzt: Wer hat schon mal ein selbstgemachtes Fasnachtschüechli gegessen? Und erst recht: Wer weiss heute noch, wie ein Fasnachtschüechli hergestellt wird?
Dies nehmen wir zum Anlass etwas Kochtradition wieder an die Menschen zu tragen und veranstalten am Fasnachtsdienstag am Keck Kiosk ein öffentliches Fasnachtschüechli-Backen mit der Möglichkeit mitzumachen und Auszuprobieren.

 “Wagt’s mit meiner Kost, ihr Esser!
Morgen schmeckt sie euch schon besser
Und schon übermorgen gut!”
Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft, 3.1

 4    Ziele

Angesichts der immensen Diversität an Erscheinungsformen und Wirkungsbereichen die das Essen hat, streben die Gastronauten an, die ganze Geschmackspalette die verspiesen werden kann zu untersuchen.

Die Göttin, wie sie hörte, du sei’st hier,
Buk Kuchen, kochte Bohnenbrei für dich,
Ein, zwei, drei Töpfe, briet ‘nen ganzen Stier,
Pasteten machte sie und Striezeln. Komm!
Sie hat auch junge Hühner
Gebraten, Zuckerwerk und Eingemachtes
Und honigsüße Weine stehn parat;
Komm nur herein!
Ein Flötenmädchen auch
Ist drinnen, wunderschön, und Tänzerinnen,
Komm ‘rein! Die Fische wollte schon der Koch
Auftragen; komm, die Tafel ist gedeckt! Aristophanes, Die Frösche

Wir sind ständig am Forschen: wenn wir essen, wenn wir kochen, wenn wir lesen, wenn wir bekocht werden, wenn wir Zug fahren, etc: Wir wollen alles erfassen, was mit Nahrung unter einer Decke steckt. Wir sind Gastronauten und wir nähmen für Wissen ein Blatt in den Mund. Wir werden Probieren, was wir noch nie gegessen haben und darüber berichten. Wir werden in fremde Kühlschränke schauen und uns darüber Gedanken machen. Wir werden nach Gewonheiten fragen und ein Gericht darüber kochen. Wir werden andere aufsuchen die über Essen nachdenken. Unser Erkenntnisse die wir daraus ziehen wollen wir vermitteln. Denn ein breiteres, gesundes Verhältnis zu Lebensmitteln würde viel mehr als nur die Hungerprobleme dieser Welt lösen.
Weil wir wissen, dass gesundes Handeln gegenüber seinen Lebensmitteln immer auch lustvolles Handeln ist, sind wir überzeugt dass jeder ein Gastronaut ist, wir müssen es ihm nur sagen. Wir wollen den lustvollen Hunger fördern, auch unseren eigenen, im hier und jetzt und zukünftig. Wir sind die Paar-Therapeuten von Nahrung und Menschheit.

Siehe ausserdem: Gründungsmanifest, Paragrapgh 4

5    Quellen und Verweise
  • Die klassische französische Küche, Claiborne/Franey, Time-Life Int.
  • Harald Lemke, Ethik des Essens, eine Einführung in die Gastrosophie, Akademie Verlag
  • Hannes Hintermeier, Die Aldi-Welt
  • Ritzer, Die McDonaldisierung der Gesellschaft
  • Schlosser, Fast Food Nation
  • Schwendter, Arme Essen – Reiche speisen
  • Fichtner, tellergericht. die deutschen und das essen
  • Beil, Künstlerküche. Lebensmittel als Kunstmaterial von Schiele bis Jason Rhoades
  • Eurotoques-Stiftung

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